Datenschutz


Sonntag, 8. Januar 2017





WELT HINTER DER WELT 




Ich weiß nicht, irgendwie kommt mir der Winter der letzten Tage einfach anders vor als sonst.

Vielleicht liegt es daran, dass ich älter werde, vielleicht an meinem Fotografenauge, vielleicht aber auch, weil sich vieles verändert.




In mir, um mich herum - alles ändert sich.
Klar gibt es Konstanten, es ist immer der Alltag, der zu bewältigen ist, es sind meine Liebsten, meine Freunde, die da sind.

Aber es ist ein Gefühl da, es liegt in der Luft oder wo auch immer, es zeigt sich in den Stimmungen und in den Ausdrucksformen der Natur




Die letzten Tage hatte ich immer wieder Gelegenheit, am See zu sein, mit klammen Fingern und rotgefrorener Nase bin ich einfach stehen geblieben und habe gestaunt, wie innerhalb von ein paar Minuten die Stimmungen sich änderten





Alles schien so ungbeschreiblich klar und sauber zu sein, selbst die Luft fühlte sich bis tief in die Lungen rein an




In dieser einsamen Stille habe ich sogar ein Segelboot weit draußen entdeckt und mir vorstellt, wie unglaublich beeindruckend die Kulisse vom See aus ist




Es waren Momente, wie ich sie jeden Tag mal zu erleben wünsche. Als ob das große Rad einfach angehalten würde, als ob alles sich in diesem einen Punkt trifft, als ob für eine Sekunde und gleichzeitig für eine halbe Ewigkeit sich Fenster öffnen, als ob tief drinnen ein Gefühl des Richtigseins entsteht


Ich stelle noch ein paar Handyfotos rein, ich mag gerne auch mal Handyshots machen, einfach drauflos  und etwas andere Stimmungen einfangen als mit der Kamera









THESE ARE MAGIC MOMENTS





Samstag, 7. Januar 2017





DAS GEHEIMNIS DER STILLE




nun ist er doch gekommen, der Winter und mit ihm eine unbeschreibbare Ruhe - für alle, die sie aushalten können, die ihr nicht davonlaufen in das umtriebige Getue





Ich finde es interessant, dass seit einigen Jahren das Wetter im Advent so gar nicht besinnlich ist und auf Weihnachten zu fast schon frühlingshaft wird

Irgendwie korrespondiert es mit der hektischen Geschäftigkeit in dieser Zeit. Es zeigen sich die Resonanzen mehr als deutlich.




Nachdem die letzten Silvesterfeiern beendet und alle Neujahrsvorsätze gefasst sind, kann Ruhe einkehren.

Wir hatten ein paar Tage zauberhaften Raureif, bevor der Schnee nun alles zugedeckt hat




Raureif hat für mich fast noch mehr Reizvolles als Schnee, weil sich Formen von subtil bis bizarr ausbilden, die äußeren Dinge zart und zerbrechlich werden und trotzdem eine Klarheit und Stärke ausstrahlen









Alles, was sich der Kälte anbietet, wird noch zu einem ganz speziellen Kunstwerk gemacht






Nicht mehr Vielfalt, sondern Tiefe, nicht mehr groß, sondern Detail, nicht mehr außen, sondern innen




Ich hatte dieses Jahr überhaupt keinen "Zugang" zu Silvester und Neujahr, plötzlich kam mir alles gekünstelt und aufgesetzt vor. Es ist ein Datum, das irgendwann von den Menschen gesetzt wurde, aber in keinster Weise mit den natürlichen Rhythmen der Natur zu tun hat. 

Gestern, am Dreikönigstag, hat es für mich mehr wie Neubeginn angefühlt, die Raunächte sind vorbei, sie haben das alte Jahr abgeschlossen und das neue grob umrissen.

In diese Zeit nun ist Schnee gefallen, der uns symbolisiert, noch nicht los zu starten, noch zu warten, noch abzutauchen, noch innezuhalten. Die Zeit des Frühlings kommt, aber es ist notwendig, sie abzuwarten und nicht vorwegzunehmen




Alles hat seine Zeit, die Hortensien blühen auch noch nicht, sie lassen sich verzaubern, verwandeln, ehe sie ihren neuen Zyklus beginnen.




EINE RUHENDE ZEIT EUCH ALLEN










Sonntag, 1. Januar 2017






HAPPY NEW YEAR



Unglaublich schnell ist 2016 vergangen und doch wieder eine halbe Ewigkeit lang hat es gefühlt gedauert.


Mittlerweile ist mein Blog schon zwei Jahre lang online. Ehrlich gesagt, hätte ich gar nicht mit meiner Durchhaltekraft gerechnet und es gab hin und wieder Phasen, wo ich es beenden wollte.

Genau in solchen Phasen kamen so wertschätzende, unterstützende, aufbauende Kommentare, dass ich das Aufgeben wieder verworfen habe.





So habe ich auf eine subtile und sanfte Art erfahren dürfen, dass es in allen Bereichen des Lebens Unterstützung, Support, Anstupser braucht. Alleine gelingt vieles nicht so gut

Ich danke Euch allen für die unzähligen wundervollen Kommentare, die mich bewegt, berührt, gefreut und gelegentlich mal zum Nachdenken gebracht haben.






So viele Anregungen haben mir geholfen, zurück zu meinen kreativen Wurzeln zu finden und so habe ich manche Idee von Euch umgesetzt.

Nicht dass es auch Bücher, Zeitschriften und zu guter Letzt Pinterest gäbe. Die Tipps aus den Blogs sind für mich aber nicht so anonym, ich lese auch von der Freude an Eurem Tun und sehe an Euren Fotos, wie sehr Ihr die Gestaltung liebt und den Blick für Schönes habt. Den Menschen dahinter wahrzunehmen, hat eine ganz andere Qualität für mich. Danke dafür





So habe ich auch Anregungen aufgegriffen, selbst Sterne zu gestalten und eine Freundin eingeladen, die die Anleitung für den Falt- und Schneidestern von Klosterschwestern gelernt hat. Sieht kompliziert und schwierig aus - ist es nicht, aber genau zu arbeiten ist von Vorteil.





Ich wünsche Euch für das kommende Jahr, dass, die Sterne 
Eure Wege beleuchten, dass Eure Pläne gelingen mögen,
dass Ihr am Ende von 2017 sagen könnt, dass es ein gutes Jahr war, dass Ihr wieder ein Stück weit in Eurer Persönlichkeit gewachsen seid, dass Euch das Leben immer Freunde und Helfer zur Seite gestellt hat, dass Ihr Euch geliebt und beschützt gefühlt habt und die Zuversicht und das Vertrauen in das Leben noch stärker geworden ist.

Ich freue mich auf eine neue Jahresreise mit Euch und bin mir sicher, wir treffen uns immer wieder aufs Neue, vielleicht nur virtuell, möglicherweise auch hin und wieder im realen Leben





Lasst es Euch gut gehen, passt auf Euch auf und habt eine super Zeit

Veronika




Dienstag, 20. Dezember 2016





EINFACH SPÜREN
dass es so ist




Wie gefordert sind wir in diesem Jahr Alle geworden.
Gefühlt ist kein Stein auf dem anderen geblieben,
Strukturen lösen sich auf, die Orientierung scheint verloren,
die künstlich geschaffenen Fugen öffnen sich.

Es ist nicht so, dass es immer schlimmer wird, nein, es wird nur sichtbarer.

Der Kampf des Verbergens ist sinnlos geworden, es kommt alles ans Tageslicht, was erkannt werden will.

Ich hatte immer große Widerstände gegen einen Satz meiner Mutter: "es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch alles an die Sonnen". Im ganzen Entwicklungsprozess unseres Menschseins kommen wir allerdings unweigerlich zu diesem Punkt.

Es ist wohl das Geheimnis des Lebens, dass mein eigenes Erkennen nur im Spiegel möglich ist,  ich kann mir nicht selbst ins Gesicht sehen, ich brauche den Spiegel im Außen
ich brauche das Du.

Ich erkenne in meinem Gegenüber meine eigene innere Haltung mir, den Menschen, der Welt gegenüber. Und wenn ich es nicht tue, missbrauche ich den anderen als Projektionsfläche für alles, was mich stört und nervt.

Wir haben in der Schule unserer jüngsten Tochter die Begegnung im Dialog eingeführt (lohnt sich sehr, mehr darüber zu erfahren https://www.info3-verlag.de/produkt/dialogische-intelligenz/

Dialog heißt, die Haltung eines Lernenden einzunehmen, verlangt radikalen Respekt und Offenheit, lässt uns aus dem Herzen heraus sprechen und bedingungslos zuhören, verzichtet auf Annahmen und Bewertungen und nimmt den anderen so an, wie er ist.

Ich glaube, es ist langsam die Zeit reif zu erkennen, dass sich das Außen anbietet für unsere eigene Entwicklung

Die Heilung findet nicht in der Welt da draussen statt, sondern nur in uns selbst.




Und dann können wir das bedingungslose Miteinander leben und die Erde lächelt uns - so wie sie es immer tut - bedingungslos an.


VON HERZEN
Veronika







Freitag, 16. Dezember 2016







DANKE

einfach mal so, an alle,
die mir neu folgen, an alle, die schon lange meinen Blog besuchen,
an alle, die ich ein wenig berühren kann,
an alle, die freundliche, wertschätzende und respektvolle Kommentare hinterlassen 




Wir verändern die Welt, wenn wir mit unserem Herzen in Kontakt sind und mit unserem Herzen einander begegnen






Von Herzen
Veronika



Mittwoch, 14. Dezember 2016




Ich mach mir die Welt, 




wie sie mir gefällt

Spontan fiel mir Pippi Langstrumpf ein, für meinen Posttitel, vielleicht auch deshalb, weil ich in FB über diesen Spruch von ihr gestolpert bin




vielleicht aber auch nur aus dem einen Grund, dass mein Advent dieses Jahr doch etwas anders ist als die Jahre zuvor.




Nicht nur, dass ich sehr entspannt bin, weil ich vieles schon erledigt habe, weil sich alles wundervoll gefügt hat, weil es mein Luxus ist, flexibel sein zu dürfen und gelegentlich auch mal flexibel sein zu müssen, sondern weil ich ein tiefes Gefühl von "in mir nach Hause kommen" spüre.




Ich kann nun in einer Gelassenheit annehmen, was war, was ist, was kommt
es ist der innere Frieden, der in geheimen Kammern eines jeden Herzens wohnt




aber so schwer zugänglich ist, weil unser Mind ununterbrochen beschäftigt ist, die Dinge zu bewerten, zu kritisieren, zu kategorisieren, zu verweigern, zu bekämpfen .......die Liste ist endlos




Solange wir in unseren Endlosschleifen der Gedanken gefangen sind, ist es unmöglich, hinter die Kulissen zu sehen und die Dinge wahrzunehmen wie sie sind




Es ist eine sehr spannende, intensive Zeitqualität und jeder, der es nicht wagt, face to face sich seiner Istrealität zu stellen, wird im Außen mit seinen eigenen Programmen konfrontiert
Ich begleite in den letzten Tagen Menschen in meinem Umfeld, die das Leben fordert, ihre Geschichte aufzudecken und anzunehmen




Nichts bleibt mehr verborgen, alles kommt an die Oberfläche, mag es auch noch so gut versteckt sein

Ich habe mich auf unzählige Prozesse in mir eingelassen und fühle nun, wie sich alles löst, alles sich befreit




Mein kreatives Tun ist für mich der Ausdruck dieser Befreiung und ich bin unendlich dankbar für dieses Geschenk




Eigentlich hatte ich gar nicht die Absicht, etwas Tiefsinniges zu schreiben, sondern nur meine neuesten Kreationen zu zeigen.

"Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt" bekommt nun aber eine völlig andere Bedeutung: wir machen uns in jedem Augenblick des Lebens unsere Welt selbst, durch unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Handlungen. Alles andere ist Illusion.

Wenn ich eine Welt kreieren will, die mir gefällt, dann braucht es auch die bewusste Entscheidung, meinen Fokus neu auszurichten.




Einen wundervollen Advent voller innerer Gelassenheit und einem tiefen Frieden mit dem, was ist









Donnerstag, 8. Dezember 2016





ADVENTSFEIERTAG

In Österreich war heute Feiertag
so war der Tag auch sehr entspannt




so entspannt, dass ich auch Zeit für ein Lemon-Curd hatte.

Kennt Ihr diesen herrlich britischen Brotaufstrich - oder wo auch immer man es einsetzen möchte




Ich liiiiieeeebe Lemon-Curd. Ich muss mir immer auf die Finger klopfen, sonst wäre ein Glas ruck zuck weg.


Hier mein Rezept:

3 Zitronen 
3 Eier
275 g Zucker
90 g Butter




Eigentlich kann man die Kalorien locker wegstecken, wenn man die Zubereitung berücksichtigt




Zucker und Eier werden über Wasserdampf aufgeschlagen, nach und nach der Zitronensaft hinzugefügt und dann
und rühren und rühren und .........rühren und ......ääääähhhh rühren, geschlagene 25 Minuten, bis die Creme die Konsistenz von Pudding hat. Ich habs schon mit Mixer versucht, klappt nicht besonders gut




Damit der (oder das) Lemon-Curd noch den besonderen Kick bekommt, habe ich ein großes Stück Ingwer fein gerieben und ausgedrückt, den Saft dann noch dazu gegeben.

Zum Schluß Butter nach und nach einrühren, mittlerweile ist die Creme schon ordentlich warm, dann schmelzen die Butterstücke sehr schnell




Und fertig ist die Köstlichkeit.
Herrlich zitronig, schön Ingwerscharf und lecker buttercremig




Ich behaupte jetzt mal, es schmeckt himmlisch. Ist ja auch Advent