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Freitag, 21. Oktober 2016

Montag, 17. Oktober 2016





BAUMSEELE





Es liegt eine verborgene Kraft in den Bäumen, die mit uns spricht, wenn wir mit demütigem Herzen und offenem Geist zuhören






Dann kann es uns gelingen, ein Stück weit diese Kraft zu werden






Montag, 10. Oktober 2016





WIE ES SICH ANFÜHLT

die eigenen Grenzen etwas auszudehnen






Es ist ja keineswegs so, dass das Leben an sich NICHT schon ein Abenteuer und eine Gratwanderung für sich wäre
Immer wieder treibt es uns Menschen an, hinter die Mauer, jenseits des Gartenzauns in Bereiche vorzustoßen, die wir nicht kennen. Auch wenn die Angst groß und das Vertrauen klein ist, wagen wir es hin und wieder doch -

DIE EIGENEN GRENZEN ZU ÜBERSCHREITEN






So ging es mir, als ich Mitte September an diesem wunderschönen Strand bei uns entlanglief und sah, dass ein paar alte Frauen schwimmen gingen.
Es war zwar warm, aber der See hatte für mich gefühlte Temperatur knapp über dem Gefrierpunkt - undenkbar baden zu gehen.






Ich erinnerte mich aber an die Zeit, als ich als junge Frau immer die Erste war, die im Frühjahr schwimmen ging und die Letze Ende Oktober. Meine euphorischen Gefühle von damals sind mir noch sehr präsent.


So habe ich den Entschluß gefasst, es wieder zu versuchen.






Was soll ich sagen, ich habe es geschafft, diese innere Hürde, die laut und händeringend mich anflehte, es sein zu lassen, nicht so unvernünftig zu sein, um nicht zu sagen blöd, zu ignorieren.

Es war einfach nur himmlisch
Allein im See, glasklare Luft, das Wasser glitzernd und nur die Möwen und Schwäne als Begleiter

So fühlt es sich an, tiefst verbunden zu sein mit allem.






Es war  so göttlich, dass es die gleiche Euphorie wie damals auslöste und ich es mittlerweile bis zum 5. Oktober bei Außentemperatur von 11 Grad am Vormittag und 16 Grad Wassertemperatur geschafft habe.

Ich bin stolz glücklich zufrieden und stark.






Und weil Ziele immer wieder neu gesteckt werden wollen geht es jetzt nur nächsten Herausforderung - schwimmen übers ganze Jahr. Ich stell mir schon die verdutzten Gesichter beim Spaziergang im Schnee vor, wenn ich dann aus dem Wasser komm. Aber es ist noch ein Weg und die innere Hürde schreit noch.






NEVER GIVE UP AND 

NEVER CHANGE A SUCCESSFULL PLAN






Donnerstag, 22. September 2016





ES LIEGT SCHON EIN HAUCH
MYSTIK ÜBERM LAND

der Sommer verabschiedet sich ziemlich rasant, nachdem ein paar Tage sehr nass und grau waren.






Es ist wieder sonniger geworden, heller, aber die Luft ist schon kühl und langsam schleichen auch Nebel durch den Tag






Ich mag sie gerne, diese Zeit, obwohl sich dieses Jahr - finde ich - schon ziemlich früh die mystischen und ein wenig melancholischen Stimmungen zeigen






Die Farbenwelt zieht sich langsam zurück und macht dem Formenreichtum Platz






Das Auge kann nicht mehr in der Fülle der Farben baden, es braucht jetzt den Blick fast ein wenig hinter die Kulissen






Und plötzlich wird das Licht noch wichtiger als sonst. Das Spiel zwischen ihm und seinem Schatten bringt wundervolle Sphären hervor, die Welten hinter der Welt, ein wenig durchlässiger wird der Schleier schon







Es kann wahrer Balsam für die Seele sein, die auch in den leisen sanften Welten wohnt



Dienstag, 13. September 2016

Dienstag, 6. September 2016




DER HERBST KOMMT

vielleicht mit Riesenschritten, vielleicht auch nur Stückchenweise

aber es gibt so vieles draußen, was ihn schon ankündigt






das Licht wird anders. Und wie so schon vor vielen Jahren kommt es mir auch jetzt vor, als ob es sich über Nacht verändert. Plötzlich ist alles viel heller, viel klarer, nicht immer nur weich, sondern oft auch messerscharf







Ich liebe alle Jahreszeiten - na ja, fast. Der Winter ist mir meistens zu lang. Aber der Spätsommer und der Herbst, die haben nicht mehr das Ungestüme, das Vorwärtsdrängende des Frühlings, sondern sind gelassener, stiller, etwas abgeklärter.






Es liegt ein ruhiges, stilles Genießen in der Luft, als ob das Wichtigste schon getan, die Ernte eingefahren und der Stolz groß ist über die erreichten Ziele.






Auch die Seele kann wieder in den Heimathafen zurückkehren nach den Abenteuern des Sommers, die vielleicht laut und wild waren, ein bisschen auch ruhelos, weil die Tage so lang und die Möglichkeiten unendlich sind.







Neubeginn ist das Attribut, das man am ehesten dem Frühling zuschreibt. Für mich fühlt sich September trotzdem auch so an. Die Schule geht wieder los, der Urlaub ist vorbei, Vieles von den Plänen des Jahresanfangs ist noch offen und will jetzt ins Leben kommen.







In der noch warmen Luft, der milden Sonne und der Fülle der Farben können die Träume reifen