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Dienstag, 8. September 2015




SONNENUNTERGANG AM MEER




Es ist doch fast schon (Blogger)programm bei mir  -  Nordseezeit und Sonnenuntergang

Und dazu noch mit einem abendlichen Regenbogen, mitten in den ohnehin schon genialen Farbspielen






Im Norden sind die Sommerabende - selbst noch Ende August - viel länger als hier, sodass es immer noch möglich ist, nach 21.00 Uhr an den Strand zu gehen und einzutauchen in den Farbenrausch






Egal, wie viele Sonnenuntergänge ich schon erlebt und fotografiert habe, jeder ist wieder neu und genauso beeindruckend wie alle anderen zuvor





Es sind Momente, die Herz und Seele nähren und ein Gefühl hinterlassen, dass alles gut sein kann 






Am nächsten Tag alles wieder anders, alles wieder neu. Ich kann mich erinnern, dass ich zu Beginn meines Blogs mir schon mal die Frage gestellt habe, warum es uns denn so schwer fällt, jeden Tag neu zu sehen, uns selbst immer wieder neu zu erfinden und statt dessen so sehr im Alten feststecken








Und dabei ist es ganz leicht: einfach mal Perspektive wechseln, einfach mal ein neues Bild entwickeln, einfach mal mit anderen Farben  malen und sich einfach mal freuen an neuen Eindrücken









Also alle Hindernisse über Bord und auf zu neuen Ufern - die Welt ruft




Freitag, 4. September 2015







Der große Sommer am Meer






Morgen ist der letzte Tag meines Sommers am Meer - ich dachte vor ein paar Jahren noch nicht, dass ich das einmal sagen kann, aber ich habe es mir schon lange sehnlichst gewünscht. 







2015 war mein Sommer an der Nordsee, ich habe es geschafft, insgesamt mehrere Wochen da zu sein, Amrum, Büsum und jetzt Nordjütland. Wenn ich Biografien lese, wo Menschen von ihren Lebensträumen erzählen und wie sie sich verwirklicht haben, habe ich nie das Gefühl gehabt, dass mir das auch gelingt. 

So sehe ich aber jetzt, dass alles möglich ist, wenn ein Traum lange und intensiv gehegt wird. Das macht mir große Hoffnung, es auch zu schaffen, dauerhaft am Meer zu sein.








Es gibt so Orte, da muss ich hin. Und wenn ich dann da sein darf, bin ich zutiefst glücklich und erlebe mich als ganz. Da weiß ich schlagartig, warum ich die Sehnsucht in mir getragen habe.


Und ich musste nach Skagen, zum nördlichsten Punkt Dänemarks, dort wo Nord- und Ostsee sich begegnen. Es ist so deutlich sichtbar, dass die Wellen von Ost und von West heranrollen und aufeinander prallen.








Ich war schon an vielen wundervollen Orten an der Nordsee, aber so magisch, so mächtig, so kraftvoll, so durchdringend klar war noch keiner.

So möchte ich gerne sein, wie das Meer. Vielleicht braucht es genau solche Orte, die das erfüllen, wie man sich selber in seiner besten Version wünscht.









Ich hatte das Gefühl, ewig am Strand laufen zu wollen, es war, als ob mein Tank vollständig gefüllt wird.  Und es war das Gefühl, da nie mehr weg zu wollen.

So gibt es wieder einen Traum, eine Sehnsucht - immer wieder hierher zu kommen, Und ich bin jetzt so sicher, dass er sich verwirklicht und dass mir das Leben die Möglichkeiten dafür zu Füßen legt.













Donnerstag, 13. August 2015




ES MUSS NICHT IMMER
MEER SEIN




ab und zu darf es auch ein bisschen grün sein.
Und es würde der Vielfalt an der Nordsee nicht gerecht werden, wenn ich nicht dazwischen mal andere Eindrücke preisgebe






In Tating, einem kleinen beschaulichen Dorf auf der Halbinsel Eiderstedt, kurz vor St.Peter-Ording findet man den Hochdorfer Garten






eine grüne Oase inmitten der grünen Oase Eiderstedt
Der Hochdorfer Garten ist das bedeutendste  Denkmal bäuerlicher Gartenkunst in Schleswig-Holstein. Er wurde ab 1764 auf ca. 5 Hektar im Zusammenhang mit dem Bau eines neuen Haubargs im Stil der barocken Gärten angelegt







1979 wurde der Garten unter Denkmalschutz gestellt








Es ist ein ganz besonderer Ort mit einer besonderen Ausstrahlung und besonders beeindruckenden Bäumen. Ich war leider nicht allein, sonst hätte ich noch die Beschreibungen der einzelnen Bäume fotografiert um noch mehr über sie zu erfahren.







Aber egal ob ich weiß wie sie heißen, sie erzählen so oder so ihre Geschichte und jede einzelne ist ganz speziell







Es gibt auf Eiderstedt ganz viel unglaublich ruhige Ecken, aber hier liegt noch ein spezieller Zauber und eine Stille, die fast schon magisch ist, über dem Ort






Selbst eine künstliche Ruine im Stil von Caspar David Friedrich wurde erbaut






Wie man sieht, lohnt es sich, dem Meer ab und zu den Rücken - wenn auch nur kurz - zu  kehren











Sonntag, 9. August 2015






Ich bin wieder mal da - zwischen meinen Nordseefahrten






diesmal mit Oma und Schwägerin, die unsere große Tochter auf Amrum mal besuchen wollten. Die Omas mit ihren Sorgen um ihre Enkel......tssssss......
Wir haben in Büsum gewohnt und waren einen Tag auf Amrum.

Es gibt wieder unendlich viele Eindrücke, so fange ich einfach am letzten Tag mit einem spektakulären Sonnenuntergang an.







Ich fühle mich immer so reich beschenkt, wenn ich am Meer stehe mit meiner Kamera und dem Gefühl, jede Veränderung am Himmel mitnehmen zu wollen in den kommenden Alltag







Und es funktioniert - ich meine das Mitnehmen - jedes einzelne Bild bringt mich wieder in eine gute Energie, sollte sie mal verloren gehen






Ich habe die Bilderserie "Entwicklung eines Sonnenuntergangs" genannt, und versuche, es auch Sinnbild fürs Leben zu sehen







Alles ist in ständiger Veränderung, ob wir es wollen oder nicht, das Leben fordert unsere Entwicklung ein, ob es uns gefällt oder nicht.







Wenn wir dann ein Einverständnis erlangen mit unserem Weg, dann wird alles ruhig, entspannt, farbig, vielschichtig.....







Und es wird so klar, dass es keinen Sinn macht, Zäune zu bauen, sie sind vergänglich. Wichtig ist Begegnung, wo und wie und wann auch immer







Ich liebe das Meer einfach, weil es so wunderbare Geschichten übers Leben erzählt