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Donnerstag, 12. Februar 2015






ICH TRÄUME MICH ANS MEER





























Ich bin  mit dem Winter und den dunklen Tagen sehr geduldig, wenn der Blick nach draußen aber seit Tagen mit wenigen Ausnahmen nur nebelgrau, aschgrau, hellgrau, mausgrau, düstergrau, schiefergrau, katzengrau, weißgrau als Farbpalette bietet, dann wird die Sehnsucht nach hell, warm, farbig und ........meerblau und sonnenrot lauter.






























So träume ich mich mit ein paar schönen fotografischen Erinnerungen ans Meer.
Letzten Sommer waren wir in Holland - Noordwijk. Nordsee muss es einfach sein.

Und das Schönste am Beginn des Urlaubs ist es, nach der Eroberung der Ferienunterkunft, sofort an den Strand zu gehen und wieder eintauchen in das grenzenlose Gefühl des Einsseins mit Himmel und Meer.


























Strandpromenade und Leuchtturm, 

laue Abende und warmer Sand

Wolkenspiele und
Abendrotleuchten

Streifzüge am Strand

Strandgut und Muschelsuche

Surfer im Wind und Möwen auf Fischfang



das ist 
Sommersonne
Unbeschwertheit









1001 Sonnenuntergänge - und der nächste ist noch schöner, noch spektakulärer als der letzte























Besonders liebe ich die Spiegelungen im Meer - wie oben so unten ist dann so real, so sichtbar, so klar


























und je nachdem ob die Wellen anrollen und das Licht sich darin bricht oder der Sand wieder freigegeben wird und eine spiegelnde Fläche bildet ......innerhalb von kurzen Momenten gibt es neue Bilder






         



Wenn das Meer sich zurückzieht und sich  kleine Tümpel bilden, kommt die große Sammelzeit der Möwen, die schon lange auf das kleine Meergetier gewartet haben und nun leicht ernten können










Ich kann hier unbeirrt und geduldig stehen und warten bis die Himmel- und Meermaler ihren vollen Farbtopf ausgeschöpft haben 
Es scheint mir jedesmal ein Wunder zu sein, keine Stimmung gleicht der anderen, es gibt eine Vielfältigkeit, die nur staunen lässt















Und jeder Sonnenuntergang verheißt auch ein Wiederkehren ans Meer. Es ist meine Seelenlandschaft. Hier am Strand mit dem Blick hinaus auf das weite Meer fühle ich mich tief im Inneren zu Hause




Montag, 9. Februar 2015





VON HIER BIS DORT





Heute morgen am "samespotsametime" ist immer noch alles im Rückzug, am Warten, am Ruhen,  nach Innen gekehrt 



Heute Abend wurden wir für die unzähligen Stunden des Wartens mit einer Farbexplosion belohnt.







Die Farben haben sich allmählich entwickelt, als ob der Maler da oben einen Pinselstrich nach dem anderen auf die graue leere Leinwand setzt. 






Das sind Momente und Stimmungen, wo ich gerne die Botschaft begreifen, hören, spüren möchte, die uns der Himmel übermittelt.







Bis ich es vielleicht  irgendwann einmal entschlüsseln kann, genieße ich das, was sich zeigt und staune einfach nur über die Schätze, die vor unserer Haustür liegen







Freitag, 6. Februar 2015




NETTIGKEITEN UND LICHTBLICKE



Wir sind ja im meistens eingebettet in unsere gewohnte Umgebung, in Kontakt mit unseren Lieben und Freunden, mit unserer Arbeit und unserer Freizeit beschäftigt. 

Eine wirkliche Überraschung ist etwas, das außerhalb unseres gewohnten Rahmens passiert.
Und Geschenke zu erhalten von jemand, der eigentlich fremd ist, lässt uns als Menschen irgendwie zusammenrücken und die Entfernungen zwischen uns werden plötzlich ganz klein.






Vor zwei Tagen hat mich der Postbote mit einem kleinen Päckchen überrascht.
Obwohl ich ja schon wusste, dass eine Nettigkeit an mich unterwegs ist, war ich richtig aus dem Häuschen und der Inhalt hat meinen Tag wirklich versüßt





Birthe von holunderliebe.blogspot.com hat meine Lieblingssachen total getroffen.
Vor ein paar Tagen habe ich meinen Dänemark Kalender von 2014 schweren Herzens aus der Küche entfernt - das Datum ist halt nicht mehr aktuell.
Und nun habe ich wieder einen Meerkalender für meine Meerzeiten - wie schön.

Und bei so viel Meer mussten dann auch noch der dänische Hühnergott und die Amrummuscheln mit aufs Bild






 Und bei einer feinen Tasse Tee und dem guten Fresh-Cotton-Duft werde ich an Dich denken, liebe Birthe



Und nun bin ich an der Reihe, Nettigkeiten zu verschicken. Die ersten drei, die sich im Kommentar anmelden, werden dann in den Tagen danach von mir überrascht. Und sind dann wiederum dran, ihrerseits Nettigkeiten zu verschicken. So eine nette Idee:)


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.....alles noch ruhig, alles noch leise, alles noch innen, alles noch vorbereitend







Ein wundervolles, ruhiges, leises, vorbereitendes Wochenende Euch allen.




Dienstag, 3. Februar 2015



DANKESCHÖN






Zwischen  "the same spot" liegt ein ganzer wundervoller, strahlender Wintertag, voller Licht, voller Wärme trotz der kalten Außentemperatur. 

Weil ich mit meinen Fotos und meinen Worten glücklich bin und weil ich so schöne Nachrichten von Euch allen bekomme.






Es ist für mich eine ganz neue Erfahrung, da draußen, im anonymen Raum eine Resonanz zu erfahren auf mich, auf meine Gedanken, auf meine Blickwinkel und mein Auge, das durch die Kamera übersetzt wird. 

Das ist wohltuend und aufbauend und motivierend zugleich und freut mich, nicht nur für mich schöne Momente einzufangen, sondern sie auch mit Euch zu teilen.









SAME TIME SAME SPOT










Nun endlich ist für mich der richtige Winter angekommen
frisch verschneit, knackig kalt,
der Schnee knirscht unter den Schritten,
die Hände sind ohne Handschuhe gefühlt schon eingefroren,
die Nase trieft von der eisigen Luft






Es liegt eine von allen Lasten befreite Energie in der Luft,
alles, was drückt, ängstigt, beengt, traurig macht
scheint in einer Schockstarre zu verharren







Vielleicht wären es genau die richtigen Augenblicke, um durch den Schnee zu waten,
und mit jedem Schritt das Alte in den Abdrücken zurückzulassen

Vielleicht wäre genau diese klare Luft geeignet, unseren Träumen, Wünschen, Zielen Klarheit zu geben.






Der Jänner mit seiner Aufbruchstimmung ist viel zu ungestüm mit den Vorsätzen, die er uns abzuringen vermag.

 Wir müssen uns noch ein wenig zurückziehen in die Kälte, die Leere, die Stille.....
und von da aus einen kleinen Einblick wagen auf das, was in den geheimen Kammern des Herzens wartet, auf den Keim, der alles Leben in sich trägt, auch Unseres.






Von da aus kann der Weg freigelegt und sichtbar gemacht werden.

Und dann, wenn die Zeit da  ist, der Schnee abgetaut, die ruhenden Knospen aufbrechen, der Frühling losstürmt und uns mitreißt, können wir unsere reifen Träume in die Welt bringen.

Und vielleicht kommen wir zur selben Zeit an den selben Ort zurück und nehmen wahr, wie sehr er sich mit uns verändert hat.



Ich bin dankbar für diesen Winter, der uns die Qualität des Rückzugs schenkt