Donnerstag, 18. Februar 2016





Immer ist sie zu knapp
- die Zeit -





Seit ich meine kreativen Schleusen wieder etwas geöffnet habe, merke ich, wie sehr die Zeit fehlt.

Für das Fotografieren, für das Texten - es ist nie genug Zeit






Die schöpferischen Ebenen brauchen Muße, ein innerlicher Rückzug aus den Alltagswelten, ein Abtauchen in die seelischen Tiefen und doch geht auch so viel zwischendurch







Eigentlich ist es auch schön, wenn ich mir kurze Auszeiten innerhalb der geschäftigen Stunden eines Tages ermöglichen kann.

So komme ich innerhalb einer halben Stunde mit ein paar Fotos, mit frischer Luft in den Lungen, mit entspanntem Geist und neuen Ideen wieder in den Alltag zurück







Vielleicht ist es auch gar nicht die mangelnde Zeit, vielmehr geht es darum, sie gut zu nützen







Übrigens habe ich meinen Namen von SPURENsucherin auf SPURENfinderin geändert. Es war der Anstoß einer wundervollen Mentorin.

Ich finde es schön, eine Finderin zu sein, im Kleinen wie im Großen






Ich habe heute die unübersehbaren Spuren des Frühlings gefunden, sogar Erdbeerblütchen kommen schon neugierig hervor






Und es finden sich noch Spuren des Vergangenen, des Verblühten. Es ist wichtig, auch sie zu würdigen und zu schätzen. Es liegt ein verborgener Zauber darin










Kommentare:

  1. Liebe Veronika,
    eine sehr schöne Idee mit der Spurenfinderin! Suchen kann jeder, finden aber nur derjenige, der offen für Neues ist. Ich wünsche dir alles Gute für deinen neuen Weg. Zeit ist so ein kostbares Gut! Man muss sich wirklich öfter einmal auf die wirklich wichtigen Dinge besinnen. Danke für den Wink! Ich werde jetzt auch wieder öfter an die frische Luft gehen. Das habe ich viel zu sehr vernachlässigt in den letztem Wochen.
    Liebe Grüße & gute Nacht,
    Nadine

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    1. Liebe Nadine, das hast Du wunderbar gesagt mit dem Finden. Ja, man muss offen sein für Neues und ziemlich "leer". Das ist wohl die größte Herausforderung in unseren überfüllten Zeiten.

      Du hattest ja Umzug, dass da die frische Luft nicht immer oben auf der Prioritätenliste stand, ist verständlich. Alles zu seiner Zeit.

      Ein wundervolles Weekend
      Liebe Grüße
      Veronika

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  2. Liebe Veronika,
    wunderschön deine Aufnahmen.....
    Lassen den Frühling spüren.....
    Ganz liebe Grüße
    Jen

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    1. Danke Dir, liebe Jen.
      Ja der Frühling macht schon mal kleine Schritte, obwohl es von der Jahreszeit noch tief Winter sein sollte. Aber schön ist es trotzdem.

      Ein wundervolles Wochenende
      Veronika

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  3. Wie schön, liebe Spurenfinderin.
    Es klingt wunderbar und es passt zu dir. Du bist längst nciht mehr nur Suchende.
    Die Spuren des Frühlings wurden bei uns heute durch eine dicke Decke aus Matsch und Schnee zugedeckt.
    Fündig wurde ich trotzdem.
    Man darf sich nur nicht gleich entmutigen lassen.
    Alles Liebe
    Barbara

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    1. Liebe Barbara,

      unglaublich, wenn sich plötzlich das Fenster öffnet und etwas so klar wird wie jetzt "die SPURENfinderin". Das sind wundervolle und berührende Prozesse.

      Wie schön, dass Du mich nicht mehr als nur Suchende bezeichnest. In der Tat war ich das über einen seeeeehr langen Zeitraum und jetzt komme ich in unterschiedlichen Bereichen meines Lebens an.

      Als ich Deinen Blog vorher besucht habe, viel mir auf, dass wir hin und wieder den gleichen Blick in der Natur haben. Wie schön.

      Alles Liebe und geniess das Wochenende
      Veronika

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    2. Da fällt mir noch eine Gemeinsamkeit auf: ich bearbeite ja meine Foto nicht, außer vielleicht mal zuschneiden. Ich versuche, das Bild so hinzubekommen, dass ich nix mehr tun muß. Und das Ganze will ich irgendwann mal real nature pictures nennen.

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  4. Schöne Zeilen und Bilder wieder, liebe Veronika.
    Ja, Spurenfinderin ist gut. Lach, die Zeit, das kenne ich nur zu gut ... ich war früher mit dem Bloggen mal sehr aktiv, habe mich dann einschränken müssen, eine Zeitlang gar nichts mehr gepostet, verändert und neu angefangen. Nun poste ich gelegentlich und bin (leider) nicht mehr so viel bei anderen aktiv (kommentieren). Das Wichtigste ... man muss sich selbst damit wohlfühlen.
    Liebe Grüße
    Ulrike

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    1. Liebe Ulrike,
      danke für Deine lieben Zeilen. Du hast vollkommen recht, es ist wichtig, sich beim Bloggen wohlzufühlen, es darf nicht in ein "müssen" ausarten, dann ist es Druck und den wollen und sollten wir alle so gut es geht vermeiden.

      Umso mehr freut es mich, dass Du bei mir bist und mir schreibst.

      Liebe Grüße
      Veronika

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  5. Liebe Veronika,
    nun hast du mich ja gleich doppelt überrascht, mit zwei so schönen engmaschigen Posts hintereinander!Klasse! War schon ganz oft hier um zu sehen ob du was gepostet hast und nun konnte ich ein paar Tage nicht und dann war meine Freude jetzt natürlich besonders groß!
    Du berührst mich mit deinen wunderbaren Fototextkarten. Deine Texte darin
    geben auch meine Herzensgedanken und Empfindungen wieder.-
    Und in deinen Fotomotiven und in deinem Einfangen dieser finde ich mich auch wieder...
    Wie schön das ist!
    Danke für dein Teil geben an deinen Gedanken und deiner Weiterentwicklung....
    Ja das Spuren finden ist wunderschön!
    Und ich wünsche dir, dass dir manches einfach zu fällt....
    und dir so zur passenden Zeit ein kostbaren Augenblick, eine kostbare Eingabe geschenkt wird...
    Der Gedanke an zu wenig Zeit macht Druck, sich wenn es geht offen und bereit
    halten und den Augenblick ergreifen wenn er da ist und man spürt, wahrnimmt, findet und so viel mehr,
    das kann einfach wunderbar und gleichzeitig befreiend sein.
    Und vielleicht darf es dir dann auch so gehen, dass du das Gefühl hast,
    das war jetzt genau die richtige Zeit...
    In diesem Sinne grüße ich dich herzlich und freue mich auf mein Finden bei dir...
    Monika*

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    1. Liebe Monika,

      wie schön, wenn Du immer wieder bei mir unterwegs bist und Dich so freust über meine Posts. Es ist mir ein Bedürfnis, mich in die Welt hinaus zu bringen und gleichzeitig ist es natürlich wundervoll, wenn es Resonanz findet und jemanden berühren kann. Selbstwirksamkeit nennt man das und ist - so glaube ich - ein elementarer Bestandteil von Zufriedenheit und Glück, wenn ich mit meinem Tun und sein auf fruchbaren Boden stoße.

      "Ich suche nicht, ich finde" - sagte einst Picasso und wie recht er hatte. Suchen heißt auch immer, sich ein bißchen unter Druck setzen, hat mit Erwartung zu tun. Finden geschieht - das hast Du so schön gesagt. Wichtig ist nur, dass unsere Antennen ausgefahren sind und unser System offen. Das fällt mir immer wieder bei meinen Strandspaziergängen auf, wenn ich gezielt einen Hühnergott (Stein mit Loch finden will, dann suche ich ewig, wenn ich alle Optionen offen lasse und entspannt bleibe, liegt er mir plötzlich zu Füßen). Danke für Deine wunderbare Inspiration - wird mal ein Blogbeitrag.
      Alles Liebe und finde Dich immer wieder bei mir ein.
      Veronika

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    2. Danke für deine lieben Worte, Gedanken und Zeilen Veronika!
      Schön, dass ich dir ein Samenkorn ins Herz legen konnte...
      herzlichst
      Monika*

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  6. oh.... hier sieht es schon so sehr nach frühling aus! da mag ich die winterbilder deines neuen beitrages gar nicht anschauen, so schön sie auch sein mögen ;) .....
    bei uns ist es heute windig, stürmisch und eiskalt! ABER schneefrei, ich hoffe, es bleibt so. ich wär dann bereit für frühling ;)

    GLG Nora

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