Montag, 30. November 2015




EIN WENIG FÖHN




bläst uns wieder um die Ohren und dann gibt es gleich mal tolle Wolkenspiele.

Da sich die Temperaturen schon wieder nach oben bewegen, fiel mit der besondere Herbst wieder ein, und dass ich meine Lieblingsherbstfotos noch gar nicht mit Euch geteilt habe.






"Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah.
Die Luft ist still, als atmete man kaum.
Und dennoch fallen raschelnd von fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum"

Oh stört sie nicht, die Feier der Natur,
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
denn heute löst sich von den Zweigen nur
was von dem milden Strahl der Sonne fällt"

Hebbel






Ich bin ja nicht so der Waldtyp - sag ich mal so flapsig daher - aber diesen Herbst habe ich meine Liebe zu ihm entdeckt. Der unglaubliche Geruch nach feuchter Erde, modrigen Blättern und Moos, die raschelnden Blätter, die einen ganz eigenen Klang erzeugen, der Gesang der Bäume, wenn die Äste aneinander reiben - ein wahres Sinnenfest

Und das Beste daran ist, ich brauch nur ein paar Schritte gehen, und stehe mitten in dieser Pracht

Aber wie heißt es immer so schön - das Gute liegt so nah (und sieht man meistens nicht so genau)






Das waren wirklich besondere Momente, in der klaren, warmen Luft und in dem sanften und trotzdem strahlenden Licht. Momente zum Festhalten für die Ewigkeit.






Beruhigend und tröstlich und Kraft spendend und einhüllend und heilend.
 In solchen Augenblicken braucht es nichts anderes mehr.






Das sind die stillen Zeiten für die Seele








Kommentare:

  1. Das tut gut, nochmals solche wundervollen Bilder zu sehen. Bei uns scheint leider die Sonne nur mehr ganz kurz am Tag, da wir auf der Schattenseite wohnnen.
    Liebe Grüße,
    Christine

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  2. Ich habe den Herbst heuer auch so sehr genossen wie nie zuvor, liebe Windwasserfrau*) :o)
    *) Allein schon bei diesem Namen und beim Blognamen Meerzeit kann ich mir gut vorstellen, dass dir Irland gefallen wird. Du hast geschrieben, die Gegend in der wir waren, zieht dich besonders an - du meinst also den nördlicheren Westen? Oder den Westen ganz allgemein? Wir waren ja eigentlich "überall" (außer weit im Landesinneren - da hab ich nur vor 20 Jahren reingeschnuppert), aber den Westen habe ich von Süden bis Norden unwiderstehlich gefunden. Heute gibt's bei mir übrigens wieder jede Menge traumhafte Landschaft ... und auch herrliches Meer zu sehen!
    Ganz herzliche rostrosige Advent-Grüße
    von der Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/12/irland-reisebericht-carrowmore.html

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  3. Halloooo,

    so nun bin ich doch direkt zu Dir gehuscht. Ich liebe auch genau wie Du das Meer, die Weite und das Rauschen der Wellen....deswegen fahren wir auch so oft es geht zur Nord- und Ostsee.
    Ja, dieser Herbst hat was! gerade eben bin ich noch mit Mel im Wald spazieren gegangen und habe oft inne gehalten und einfach nur durch die kahlen Äste in Richtung Sonne geschaut. Wunderschöne und unbezahlbare Momente.
    Lieben Gruß
    Tanja aus dem Hutzelhaus

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