Donnerstag, 2. Februar 2017





FEBRUAR MARIA LICHTMESS
UND ZWEI WELTEN


Es ist fast nicht zu glauben, aber schon ist ein Monat des Jahres 2017 vorbei. Und wie schon seit längerem habe ich nicht mehr ein gewohntes Zeitgefühl. Silvester scheint mir einerseits erst gestern gewesen zu sein und andererseits schon eine halbe Ewigkeit her.

Irgendwie kommt es mir vor, als ob die Zeit nur mehr ein subjektives Empfinden ist und kein objektives Mass. 

Vor Jahren, als ich mich intensiver mit dem Wissen der alten Mayas und den Zeitzyklen beschäftigt habe, wurde immer gesagt, dass zwischen 2012 und 2020 mehr und mehr unsere gewohnten irdischen Messeinheiten sich auflösen. Damals konnte ich mir das nicht vorstellen, jetzt fühlt es sich schon sehr real an. Irgendwie crazy und irgendwie auch ganz normal und selbstverständlich. Wir leben in einer gewaltigen Veränderungszeit und da gehört das mit dazu.





Maria Lichtmess - 40 Tage nach Weihnachten - . Dieses Jahr haben wir es tatsächlich geschafft, unseren Weihnachtsbaum bis jetzt stehen zu lassen. Meine Ahnen haben immer gesagt, dass an Maria Lichtmess die Weihnachtszeit vorbei ist und alles weihnachtliche weggeräumt werden soll und so Platz entsteht, der durch Neues gefüllt werden kann.

Welch schönes Symbol, umso mehr erstaunt es mich immer wieder, wie schnell Weihnachten aus den Häusern verbannt wird. Ein krasses Beispiel ist eine Klientin meines Mannes, die am 24.12. den Weihnachtsbaum aufstellt für das Liedersingen und Geschenke verteilen und am 25.12. alles wieder abräumt.

Welch eine Verschwendung von Lebenskraft, welch ein Hetzen durch die Zeit und welch ein Hinwegtrampeln über das, was tief in der Seele gefühlt werden will. Aber auch ein Symbol für das, was sich global zeigt. Es gibt keine Zeit mehr zwischen ein- und ausatmen, keine Zeit, der Zeit Aufmerksamkeit zu schenken, keine Zeit mehr, statt denken zu fühlen. Und es ist nicht die Uhr, die antreibt, sondern das Rastlose in Geist und Körper.

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Heute hat sich Maria Lichtmess zweigeteilt gezeigt.
Im Tal war dichter Nebel, als ob wir vor der großen Reinigung noch einmal innehalten sollten, nochmals in uns gehen, was wir zurücklassen wollen, was mit darf, was neu werden will.





Über der Nebelgrenze hat sich gezeigt, was an diesem speziellen Tag des Februar noch gefeiert werden darf.


Klärung der Gedanken, Reinigen, Ausmisten - das habe ich gelesen und die Aussicht über das Tal zeigt, was Klarsicht heißt.

Wie Inseln heben sich sichtbare Dinge aus dem Nebel, es wird Zeit, ja nun endlich, ans Licht zu lassen, was in der Tiefe gereift ist. Noch nicht zu schnell, es reicht, eine Ahnung zu bekommen, was dieses Jahr alles möglich sein kann.






Noch ist es auch gut, manches im Dunkeln zu lassen, eingehüllt in eine watteweiche, besänftigende Decke. Februar ist nicht der Monat des Durchbruchs, er ist der Monat der behutsamen Vorbereitung und des Reinemachens, Nährboden für das Neue. Er lebt noch zwischen den Welten - der Winter nicht vorbei, der Frühling noch nicht da.

Es taut schon, dann gibt es wieder Schnee und Eis.
Ein sehr zwiespältiger Geselle, der uns den Tanz zwischen Geduld und Aufbruch abverlangt.






So war dieser Tag ein Abbild der Februarqualitäten und mit diesen Bildern, die er uns schon beschert, lässt er uns ahnen, welch Glanz, Farbe und Klarheit wir diesem Jahr schenken können.







Kommentare:

  1. Liebe Veronika,
    wunderschöne Bilder sind das. Es freut mich, dass du die Zeit hattest am Lichtmeßtag los zu gehen und in Ruhe so herrliche Aufnahmen zu machen - das ist schön.
    Weihnachten nur von 24. - 25. statt finden zu lassen, ist wirklich sehr kurz. Doch im Allgemeinen glaube ich eher, dass wir Weihnachten auch nicht kürzer erleben, als früher unserer Vorfahren. Es hat sich nur verschoben. Wenn man bedenkt, dass für mich die Weihnachtszeit heuer schon am 21. November begonnen hat und am 6. Jänner geendet, dann sind das mehr als 40 Tage ;-).

    Ich wünsche dir einen wunderschönen Februar!

    Liebe Grüße
    Hilda

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    1. Liebe Hilda,

      ja wir hatten dieses Jahr wirklich speziell lange Weihnachtszeit durch die Christmas Home Tour. Das war echt wunderschön.

      Dir auch einen tollen Februar.

      Liebe Grüße
      Veronika

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  2. Wunderbare Fotos, inspirierende Gedanken. Und ja: die Atempause nach dem Ausatmen und vor dem Einatmen ist uns abhanden gekommen.
    Herzliche Grüße Petra

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    1. Liebe Petra,

      herzlichen Dank für Deinen Besuch bei mir und Deinen Kommentar.
      Alles kann man lernen, auch Atempausen.

      Liebe Grüße
      Veronika

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  3. Liebste Veronika. Wieder ist Dir ein solch tiefer Post gelungen. Und diesmal haben mich Deine Bilder wie nie in meinen Bann gezogen, obwohl sie ja immer "der Hammer" sind. Alle Königs sind mittlerweile Fan, denn Deine Posts sind so besonders.
    Das mit der Veränderungszeit... und dann dieses erste Bild, besser geht es nicht...
    Noch nicht Frühling, nicht mehr Winter, als versuchten zwei Wesen zu morphen, was nicht geht nebeneinander. Eine kurze Kampfzeit... oder eine Paarung???
    Noch NICHT durchstoßen, noch nicht... eben... noch sammeln...
    Hihi, aber Du, das mit Weihnachten, das könnte ich sein, die Truhe ist ratzfatz wieder weggepackt, ich brauche dann dann Leere. Vielleicht weil ich so mit Ausmisten beschäftigt war, das mir das einfach zu viel wurde. Ja, das Leere lässt mich da atmen.
    Mal gucken, wie es dann nächstes Weihnachten ist.
    Aber sag, Du musst Dich doch wie hochgehoben fühlen, was für Sphären, die Du da gucken kannst - der Nebelsee... unglaublich!! Also, ich bräuchte glatt ein paar Tage, wenn ich So etwas gesehen hätte. LIVE! Boaaaaaahhhh... Ich wäre wie völlig besoffen davon...
    Tanz zwischen Geduld und Aufbruch... Du kannst vielleicht schreiben... kippt man ja um.
    WUNDERSCHÖN! Lass Dich mal ganz wild drücken, ich freuiii mich so über Dich, alles Liebe und viele Verrücktheiten, Deine Méa

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    1. Liebste Méa,

      ist das schön, Königs sind mein Fanclub. Hatte ich wohl noch nie. Vielleicht liegt es daran, dass ich gaaaaaaannz langsam ein königliches Gefühl für mich, mein Zuhause und für das, was mir meine Ahnen zu Füssen gelegt haben, entwickeln kann. Eine sehr beruhigende Resonanz.

      Ja ich wohne, lebe hier tatsächlich in einer ganz besonderen Ecke. Die Natur großartig, die energetische Qualität des Landes grenzwertig. Ich sage nur: schaffe schaffe hüsle baue. Höher weiter schneller besser - alles nur Oberfläche, so viel Banales und Gekünsteltes. Alles unterm Nebelmeer - glücklicherweise gibt es das hier bei uns. Sich erheben können aus all dem Gewust ist für mich ein Überlebensventil hier.

      Auf alles, ja wirklich auf alles, was uns ausmacht.

      Liebste Grüße
      Veronika

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  4. Meine Güte, ist das herrlich. Wie schön, dass ich das sehen und lesen darf.
    Vielen Dank, liebe Veronika,
    Angelika

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    1. Liebe Angelika,

      es macht mir so viel Freude, Euch teilhaben lassen zu dürfen an den ganz speziellen Momenten.

      Liebe Grüße
      Veronika

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  5. So schöne Bilder, so schöne Worte!
    LG und eine schönes Wochenende und einen wunderbaren Februar
    Dani

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    1. Danke liebe Dani,
      Dir auch einen alles vorbereitenden Februar.
      Veronika

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