Sonntag, 29. Januar 2017





Hab keine Angst
mein sanftes Herz
wenn du hinausgehst
in die fremden Fernen

Hab nur Mut
meine stille Seele
wenn Dich der Lärm
da draußen schmerzt

Bleibt bei mir
du gute Hoffnung
wenn die Lichter
sich verdunkeln

In meinem unzähmbaren Wilden
trotze ich den Stacheln
und siege




Text und Bild: die SPURENfinderin







Kommentare:

  1. schöne Wort und ein tolles Foto
    Die gefrorenen Seifenblasen sind mega.
    LG Dani

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    1. Danke Dir, liebe Dani.

      Herzliche Grüße
      Veronika

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  2. Das unzähmbare Wilde, ja. Veronika, genau das, ein Teil des "Schattens", den man so schön nutzen kann, um Unbill und "Angriffen" den gewissen Finger zu zeigen. Eine Portion Antrieb, Aggression haben und nutzen zum Trotz und zum Durchhalten, das Wilde aus den Urzeiten der Evolution erwecken, um nicht in heulendem Elend zu erliegen, nein, siegen werden wir. Wenn nicht heute, dann morgen. Wunderschön, Dein Text.
    Mit viel Verständnis, Verstehen und wie ein kleiner Aufruf, sich nie unterkriegen zu lassen und doch man selbst zu bleiben.
    Einen lieben Drücker von mir, Deiner Méa, die sich immer freut, wenn Du in meiner Blogliste auftauchst, weil Du neu gepostet hast :))

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    1. Liebste Méa,

      das unzähmbare Wilde hat mich - als gezähmte Zahme - immer schon gereizt, glücklicherweise. Denn angepasst und unauffällig wollte ich noch nie von dieser Bühne irgendwann mal gehen.

      Ich frage mich lieber nicht, wieviele Schichten über unser Wildes aus der Urzeit gekleistert wurden, da würde mir glaub ich schlagartig schlecht, hihihih.

      Aber speziell wir Frauen haben eine Qualität in uns, die die Spur zu unserem Urgrund nie verlieren will und sie immer wieder sucht, wenn sie verschüttet wurde.

      Allerliebste Grüße
      Veronika

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  3. Antworten
    1. Liebe Sigrun, danke herzlich für Deinen Kommentar.
      Veronika

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