Samstag, 30. April 2016








EIN BLÜTENREICHES DANKE


an alle neuen Freunde auf meinem Blog - herzlich willkommen - und an alle, die mir immer schöne und lobende Kommentare hinterlassen







aber auch ein herzliches Danke an alle stillen Leser und Leserinnen, die meinen Blog immer wieder aufrufen und denen ich vielleicht auch ein wenig Auszeit vom Alltag schenken kann







Es sind diese besonderen Momente, ein paar Atemzüge lang mit Menschen verbunden zu sein, die man nicht kennt, und trotzdem so viel Gemeinsames da ist. 

Das ist die Qualität unserer Zeit mit der ganzen medialen Technik. Es kann ja etwas Schönes daraus entstehen, wenn sie sinnvoll genutzt wird. Und das tun wir hier alle mit unseren Blogs, jeder für sich ganz speziell. 







AUF VIELE WUNDERVOLLE BLOGGERBEGEGNUNGEN 





Dienstag, 26. April 2016





B L O G E V E N T 


von NADINE BECKMANN
von




zu dem wundervollen Thema "Frühling"






Vor kurzem hat Nadine zu diesem Blogevent eingeladen, um den Frühling willkommen zu heißen und ihn eventuell auch darauf aufmerksam zu machen, dass denn nun seine Zeit gekommen ist.

Bei den Temperaturen und dem Winterweiß der letzten Tage könnte man meinen, er hat das Datum übersehen.







Wenn eine Pflanze den Frühling so richtig repräsentiert, dann der

BÄRLAUCH

Er ist schon Mitte März zu finden, er duftet so herrlich im Wald, ganze Teppiche gibt es von ihm, er strotzt vor Lebenskraft, die er uns mit seinem prall gefüllten Nährstoffcocktail liefert und er blüht so strahlend weiß, dass die Blüte bei Sonnenschein fast schon blendet.






Ich habe dieses Mal zwei verschiedene Arten von Pesto gemacht, eines mit seeehr altem bregenzerwälder Bergkäse - dafür lasse ich jeden Parmesan stehen - mit gerösteten Walnüssen, Mandeln und Sesam, und das zweite als vegane Variante mit Walnüssen, Cashewkernen und etwas Zitronensaft. Ich habe ein mildes Olivenöl mit Rapsöl gemischt und natürlich gehört auch Salz dazu.

Beide Sorten sind unwiderstehlich lecker.


Das Foto ist nun mein Beitrag zum Blogevent







Eine wundervolle Frühlingszeit (ohne Schnee!!!!!!!!) Euch allen







Freitag, 22. April 2016





IM WALD

Eigentlich dachte ich immer, der Wald ist nicht so mein Element. Nicht, dass ich ihn nicht schätzen würde für sein wundervolles Dasein, aber ich sitze halt gerne am See, am Meer, den Blick nicht begrenzt und die ganze Freiheit zu meinen Füssen.






Dabei haben wir aber einen schönen Mischwald gleich hinter unserem Haus und ein gaaaaanz tiefes Bachbett, eine Schlucht - na ja, fast eine






Auf alle Fälle ist nach kurzer Strecke der ausgebaute Weg zu Ende und es ginge nur noch über Stock und Stein den Berg hinauf


Warum ich überhaupt da war - B Ä R L A U C H







Ich war schon mal vor Ostern am Sammeln für das Bärlauchpesto. Mittlerweile blüht er schon, und es ist fast zu spät, ihn noch kulinarisch zu verwenden. Ein Experte hat mir erzählt, dass in der Blütezeit das Aroma nachlässt, weil er die ganze Kraft und Energie in die Blüte treibt.







Aber egal, seine Blüte ist eine unglaubliche Schönheit - da wird das Essen zur Nebensache






Die Knospen sind oft verborgen in den Blättern, die Reife geschieht in der Tiefe und nicht an der Oberfläche







Auch wenn ich mal dachte, der Wald ist nicht so meins, mittlerweile könnte ich mich darin verlieren und Zeit und Raum einfach vergessen









Grün ist die Dominanz im Frühling, und keine andere Jahreszeit zeigt uns die unendlich vielen Schattierungen so wie er. 








Grün beruhigt und heilt, macht sanft und weich und vor allem - glücklich





Diese hübschen kleinen Dinger haben mir zum Abschied aus dem Wald noch zugelacht







Mittwoch, 20. April 2016





GAR NICHT SO EINFACH IM MOMENT

Sonnenscheinzeiten für die Fotografie zu finden


Es ist in diesem Jahr nie beständig, ein zwei Tage schön und warm, dann kommt schon das nächste Regenwetter und alles ist grau in grau und kalt. Aber das gute daran ist, das Regenwetter hält sich genauso wenig lang wie das schöne.

Gestern war wieder mal ein strahlender Tag und so habe ich eine freie Lücke genutzt, um hinaus zu gehen und seht, welch hübsche Begleitung ich hatte






Obwohl die Veilchen schon so früh geblüht haben, sind immer noch welche zu finden, aber mittlerweile hauptsächlich am Waldrand im Schatten der Bäume.






Der Hahnenfuß ist dieses Jahr sehr dominant auf unserer Wiese. Ich liebe ihn besonders, weil er beides vereint - unglaubliche Zartheit und unglaubliche Stärke.







Und natürlich der Löwenzahn. Wenn es eine Pflanze schafft, alles zu durchdringen, dann wohl er.
Welche unbändige Lebenskraft in diesem Wesen steckt, können wir vermutlich nicht einmal ansatzweise erahnen. 

Ich glaube, es wäre gut, öfters mal seine Kraft zu nutzen, im physischen und auch geistigen Sinne







Selbst im Verblühen packt er nochmals all seine Wunder aus, als ob er uns sagen will, dass das Alte, das Reife, seine wahre Schönheit entfaltet






Mit der Kamera unterwegs zu sein bedeutet für mich immer auch, präsent, fokussiert und nah am Geschehen zu sein.
Es sind nicht nur die Blüten, die natürlich besondere Blickfänge sind, sondern auch die sich entwickelnden Blätter, die einen unglaublichen Formenreichtum zeigen







Man sagt immer, Frühling ist die schönste Zeit. Bisher konnte ich dem nicht viel abgewinnen, weil jede Jahreszeit ihre ganz eigenen Qualitäten hat.

Aber das Geboren werden, das Aufbrechen, das Entfalten, das zeigt uns halt doch nur der Frühling.






Vielleicht finden wir es deshalb immer wieder so schön, weil es uns an unsere eigene Entfaltung erinnert und uns ganz still und subtil auffordert, wieder einen Neuanfang zu wagen.


Selbst wenn mir die leisen Töne draußen speziell gut gefallen, so kann ich trotzdem von der Intensität unserer Tulpen nicht genug bekommen










Donnerstag, 14. April 2016