Dienstag, 20. Dezember 2016





EINFACH SPÜREN
dass es so ist




Wie gefordert sind wir in diesem Jahr Alle geworden.
Gefühlt ist kein Stein auf dem anderen geblieben,
Strukturen lösen sich auf, die Orientierung scheint verloren,
die künstlich geschaffenen Fugen öffnen sich.

Es ist nicht so, dass es immer schlimmer wird, nein, es wird nur sichtbarer.

Der Kampf des Verbergens ist sinnlos geworden, es kommt alles ans Tageslicht, was erkannt werden will.

Ich hatte immer große Widerstände gegen einen Satz meiner Mutter: "es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch alles an die Sonnen". Im ganzen Entwicklungsprozess unseres Menschseins kommen wir allerdings unweigerlich zu diesem Punkt.

Es ist wohl das Geheimnis des Lebens, dass mein eigenes Erkennen nur im Spiegel möglich ist,  ich kann mir nicht selbst ins Gesicht sehen, ich brauche den Spiegel im Außen
ich brauche das Du.

Ich erkenne in meinem Gegenüber meine eigene innere Haltung mir, den Menschen, der Welt gegenüber. Und wenn ich es nicht tue, missbrauche ich den anderen als Projektionsfläche für alles, was mich stört und nervt.

Wir haben in der Schule unserer jüngsten Tochter die Begegnung im Dialog eingeführt (lohnt sich sehr, mehr darüber zu erfahren https://www.info3-verlag.de/produkt/dialogische-intelligenz/

Dialog heißt, die Haltung eines Lernenden einzunehmen, verlangt radikalen Respekt und Offenheit, lässt uns aus dem Herzen heraus sprechen und bedingungslos zuhören, verzichtet auf Annahmen und Bewertungen und nimmt den anderen so an, wie er ist.

Ich glaube, es ist langsam die Zeit reif zu erkennen, dass sich das Außen anbietet für unsere eigene Entwicklung

Die Heilung findet nicht in der Welt da draussen statt, sondern nur in uns selbst.




Und dann können wir das bedingungslose Miteinander leben und die Erde lächelt uns - so wie sie es immer tut - bedingungslos an.


VON HERZEN
Veronika







Freitag, 16. Dezember 2016







DANKE

einfach mal so, an alle,
die mir neu folgen, an alle, die schon lange meinen Blog besuchen,
an alle, die ich ein wenig berühren kann,
an alle, die freundliche, wertschätzende und respektvolle Kommentare hinterlassen 




Wir verändern die Welt, wenn wir mit unserem Herzen in Kontakt sind und mit unserem Herzen einander begegnen






Von Herzen
Veronika



Mittwoch, 14. Dezember 2016




Ich mach mir die Welt, 




wie sie mir gefällt

Spontan fiel mir Pippi Langstrumpf ein, für meinen Posttitel, vielleicht auch deshalb, weil ich in FB über diesen Spruch von ihr gestolpert bin




vielleicht aber auch nur aus dem einen Grund, dass mein Advent dieses Jahr doch etwas anders ist als die Jahre zuvor.




Nicht nur, dass ich sehr entspannt bin, weil ich vieles schon erledigt habe, weil sich alles wundervoll gefügt hat, weil es mein Luxus ist, flexibel sein zu dürfen und gelegentlich auch mal flexibel sein zu müssen, sondern weil ich ein tiefes Gefühl von "in mir nach Hause kommen" spüre.




Ich kann nun in einer Gelassenheit annehmen, was war, was ist, was kommt
es ist der innere Frieden, der in geheimen Kammern eines jeden Herzens wohnt




aber so schwer zugänglich ist, weil unser Mind ununterbrochen beschäftigt ist, die Dinge zu bewerten, zu kritisieren, zu kategorisieren, zu verweigern, zu bekämpfen .......die Liste ist endlos




Solange wir in unseren Endlosschleifen der Gedanken gefangen sind, ist es unmöglich, hinter die Kulissen zu sehen und die Dinge wahrzunehmen wie sie sind




Es ist eine sehr spannende, intensive Zeitqualität und jeder, der es nicht wagt, face to face sich seiner Istrealität zu stellen, wird im Außen mit seinen eigenen Programmen konfrontiert
Ich begleite in den letzten Tagen Menschen in meinem Umfeld, die das Leben fordert, ihre Geschichte aufzudecken und anzunehmen




Nichts bleibt mehr verborgen, alles kommt an die Oberfläche, mag es auch noch so gut versteckt sein

Ich habe mich auf unzählige Prozesse in mir eingelassen und fühle nun, wie sich alles löst, alles sich befreit




Mein kreatives Tun ist für mich der Ausdruck dieser Befreiung und ich bin unendlich dankbar für dieses Geschenk




Eigentlich hatte ich gar nicht die Absicht, etwas Tiefsinniges zu schreiben, sondern nur meine neuesten Kreationen zu zeigen.

"Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt" bekommt nun aber eine völlig andere Bedeutung: wir machen uns in jedem Augenblick des Lebens unsere Welt selbst, durch unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Handlungen. Alles andere ist Illusion.

Wenn ich eine Welt kreieren will, die mir gefällt, dann braucht es auch die bewusste Entscheidung, meinen Fokus neu auszurichten.




Einen wundervollen Advent voller innerer Gelassenheit und einem tiefen Frieden mit dem, was ist









Donnerstag, 8. Dezember 2016





ADVENTSFEIERTAG

In Österreich war heute Feiertag
so war der Tag auch sehr entspannt




so entspannt, dass ich auch Zeit für ein Lemon-Curd hatte.

Kennt Ihr diesen herrlich britischen Brotaufstrich - oder wo auch immer man es einsetzen möchte




Ich liiiiieeeebe Lemon-Curd. Ich muss mir immer auf die Finger klopfen, sonst wäre ein Glas ruck zuck weg.


Hier mein Rezept:

3 Zitronen 
3 Eier
275 g Zucker
90 g Butter




Eigentlich kann man die Kalorien locker wegstecken, wenn man die Zubereitung berücksichtigt




Zucker und Eier werden über Wasserdampf aufgeschlagen, nach und nach der Zitronensaft hinzugefügt und dann
und rühren und rühren und .........rühren und ......ääääähhhh rühren, geschlagene 25 Minuten, bis die Creme die Konsistenz von Pudding hat. Ich habs schon mit Mixer versucht, klappt nicht besonders gut




Damit der (oder das) Lemon-Curd noch den besonderen Kick bekommt, habe ich ein großes Stück Ingwer fein gerieben und ausgedrückt, den Saft dann noch dazu gegeben.

Zum Schluß Butter nach und nach einrühren, mittlerweile ist die Creme schon ordentlich warm, dann schmelzen die Butterstücke sehr schnell




Und fertig ist die Köstlichkeit.
Herrlich zitronig, schön Ingwerscharf und lecker buttercremig




Ich behaupte jetzt mal, es schmeckt himmlisch. Ist ja auch Advent









Dienstag, 6. Dezember 2016





DANKE FÜR DEN LIEBSTEN AWARD




hat mich für den "Liebster Award" nominiert.



Und weil sie immer wieder schöne DIY-Ideen vorstellt, habe ich doch gleich das Blättermobile, das nach einem Post von ihr entstanden ist, eingestellt.




Wenn ich nun auf meine fast zweijährige Bloggerzeit zurückblicke, bin ich stolz auf meinen Mut, überhaupt angefangen zu haben, auf meine Beharrlichkeit, dranzubleiben und auf meine Entwicklung, von den ersten Fotos bis jetzt.






Natürlich gibt es für diese Verleihung auch Regeln. Es sind insgesamt 4 - sie  lauten:

Verlinke die Person(nen), die Dich nominiert haben auf Deinem Blog! 
Beantworte die 11 Fragen der Person(nen), die Dich nominiert haben! 
Nominiere Deinerseits 3 Blogs, die weniger als 200 Follower haben! 
Stelle diesen Personen 11 neue Fragen!







Nun zu den Fragen von Regina:


1. Wie kamst Du auf die Idee zu bloggen:

2014 war ich im Urlaub mal kurz krank, hatte Zeit, meine Fotos zu sortieren und über Facebook zu posten. 

Der Kommentar eines lieben Freundes hat mich veranlasst, über einen Blog nachzudenken. Aber erst ein halbes Jahr später habe ich den Sprung ins Ungewisse - technisch und fotografisch noch in den "Windeln", - gewagt.






2. Wie reagieren Deine Familie, Freunde darauf?

Ich habe das Foto unten mit dem Text als Antwort darauf ausgewählt. 
Ich bin meinem Herz und Gefühl gefolgt, daher gibt es auch im Außen keinen Zweifel daran, dass es gut für mich ist.

Sie freuen sich mit mir.




3. Welche Ausrüstung, Kamera hast Du?

Hahahaha, das Foto ist nur ein Scherz. Ich habe heute gerade diese Kamera fotografiert, um sie ins Internet zum Verkaufen zu stellen.

Ich fotografiere mit Canon 500D, einem Weitwinkel-, einem Festbrennweiten- und einem Objektiv 75-300 mm.

Gaaaaaanz oben auf meiner Wunschliste steht ein Makro.





4. Was gefällt Dir in Deinem Haus/Deinem Garten am allerbesten?

Ich mag die Küche sehr, mein Arbeitszimmer ist ein Traum und das Wohnzimmer - jetzt in Rosa - ist unser Rückzugsort am Abend und am Wochenende






Wir haben unseren Garten sehr reduziert gehalten, weil wir ringsum Wiese und Wald haben und unsere Ausblicke einfach ein Traum sind.






Die Stimmungen sind so unglaublich vielfältig und für ein Fotografenherz paradiesisch





Anschliessend an die Terrasse haben wir in Handarbeit (das hieß auch von Hand graben und das zwei Meter tief) einen Teich geschaffen, an dem wir zu jeder Jahres- und Tageszeit gerne sitzen




5. Gibt es etwas, das Du gerne im Haus oder im Garten ändern würdest?

Bis zu unserem geplanten groooooossen Umbau finde ich alles super. Da wir 2018 Baubeginn haben, werde ich nichts mehr am bestehenden Haus verändern



6. Was war Dein größter Fehlkauf und warum?

Da kann ich mich überhaupt nicht mehr daran erinnern, wenn, dann waren es nur kleine Fehlkäufe - mal ein Pulli oder T-Shirt zu viel.

Ich bin sehr bedacht beim Einkaufen





7. Hast Du Heimwerker-Qualitäten?

Nachdem mein Mann in seinem ersten Beruf Tischlermeister ist, erübrigt sich diese Antwort.
Ich mache das, was mir am meisten liegt - dekorieren und fotografieren, kochen, backen, lesen......und immer wieder neue Dinge ausprobieren




8. Wo versteckst Du Chaos?


Bis vor kurzem im Keller, jetzt ist der Raum ein Gästezimmer und der ganze Keller entrümpelt und aufgeräumt. Ab jetzt gibt es kein Chaos mehr!!!! Und ich bin ein ordentlicher und organisierter Mensch geworden. Alter hat auch seine positiven Seiten, hihihi.

Meine eigenen Zitate nehme ich mir auch mal zu Herzen. In der Gegenwart zu leben, heißt für mich auch, nichts mehr allzu lange anstehen zu lassen.




10. Was bedeutet Natur für Dich?

Natur ist für mich der Raum, der uns umgibt und den ich auch im Inneren finde. Er ist unsere lebensspendende Basis, aus der alles entsteht, der Formen- und Farbenreichtum uns schenkt und die nährende Kraft




11. Wo liegen Deine Kraftquellen?

Meine Kraftquellen sind dort, wo mein Verstand, mein Gefühl und mein Herz nicht mehr gegeneinander antreten. Wo ich sowohl meine Freude als auch meinen Schmerz willkommen heiße als meine Lehrmeister. Wo ich einverstanden sein kann mit dem, was ist und eine heitere Gelassenheit in mir entsteht.




Oohhh, das ist schon wieder ein langer Post geworden, aber gut, es sind auch elf Fragen, für die ich mir gerne Zeit genommen habe.

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 Und jetzt komme ich zu meinen Nominierungen:

Es sind Blogs, die ich während der Christmas Hometour kennengelernt habe



Manuela, die uns in eine Zauberwelt entführen kann

http://paradiesunddas.blogspot.co.at/

Margit, die wundervolle Stimmungen zeigt und etwas britischen Touch einfliessen lässt

http://www.saras-dekolust.at/

Sandra, die tolle DIY-Ideen hat


Ihr Drei, fühlt Euch völlig frei, den Award anzunehmen oder nicht. Es soll Spaß machen und Ihr sollt gerne Eure Gedanken mit uns teilen.

Wenn Ihr mitmachen wollt, dann habe ich elf Fragen für Euch:

1) was liebt Ihr am bloggen am meisten?
2) mögt Ihr lieber in der Stadt sein oder auf dem Land?
3) welchen Traum würdet Ihr Euch erfüllen, wenn alles möglich wäre?
4) habt Ihr es gerne bunt oder klassisch klar?
5) welcher Film/welches Buch rührt Euch zu Tränen?
6) welches Lieblingsgericht könnt Ihr auf keinen Fall missen?
7) seid Ihr Frühaufsteher oder Nachteulen?
8) welches ist Eure schönste Erinnerung an Weihnachten der Kinderzeit?
9) habt Ihr ein absolutes Lieblingsteil in Eurem Kleiderschrank?
10) welches Reiseziel hat Euch bisher am meisten beeindruckt
11) mit welcher berühmten Persönlichkeit (kann auch schon verstorben sein, dann geht Ihr halt in Gedanken) würdet Ihr gerne auf einen Kaffee gehen


So, das war's, ich hoffe, es hat Euch ein wenig Freude gemacht

Genießt die Advents- und Weihnachtszeit, geht auch mal in die Stille, nehmt Abschied von dem, was Euch nicht mehr dient und spürt schon im Herzen die leise Ahnung, dass Neues keimt







Montag, 28. November 2016





ES GIBT EIN LEBEN
NACH DER
CHRISTMAS HOME TOUR


Das hört sich hoffentlich nicht gestresst an, denn es war eine wundervolle, bereichernde, wohltuende und glücklich machende Erfahrung.






Jeder, der mich besucht hat, wurde mit einer rosaroten Welt überrascht. Rosa ist nun ganz intensiv in mein Leben eingezogen (eine Rührschüssel, ein Trinkbecher, ein weiterer Schal sind dazugekommen)

Ich bin gespannt, wie lange diese Welle noch anhält. Ich hoffe, seeeeeehhr lange, denn die Farbe tut mir richtig gut. 
Fast scheint es so, als hätte ich sie die ganzen Jahre, in denen ich einen großen Bogen darum gemacht habe, unbewusst vermisst.

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Nachdem nun das ganze Haus schon eine Woche vor dem ersten Adventssonntag geschmückt ist, kann ich ganz entspannt Dekogeschäfte besuchen, ohne gleich in ein Willhaben-Modus zu fallen.




So habe ich nun auch wieder Zeit, die unendlich vielen und zauberhaften Stimmungen zu geniessen und das eine oder andere Mal mit der Kamera eine kleine Auszeit zu nutzen.





Wir hatten die ganze Zeit über Föhnwetter mit bis zu teilweise 20 Grad und Stimmungen, die unsagbar schön waren.




Selbst morgens gab es einen Himmel, der tausend Geschichten erzählte




Es sind die kostbaren Momente, in denen die sichtbare und die unsichtbare Welt sich mit unserem innersten Wesenskern vereinen.