Donnerstag, 26. Februar 2015



STRAHLENDBLAU wartet auf FRÜHLINGSGRÜN







Es gibt heute nur ein Foto, das sagt aber alles aus, was man über diesen Tag wissen muss.
Die Sonne scheint vom glasklaren Himmel, der See liegt ruhig und gelassen da, die Luft ist noch kalt, aber schon ein bisschen frühlingsgefüllt und die Vögel singen um die Wette


Hinaus in diese strahlende Welt.....



Dienstag, 24. Februar 2015





WELLE DES LEBENS


Ich habe vorgestern einen bemerkenswerten Vortrag gehört
Dr. Ulrich Mohr  -  Simplonik

 Ein Grundgesetze des Lebens, es gibt immer ein auf und ab, gleich einer Welle, die sowohl Wellenkamm als auch Wellental kennt.

Das mag uns so sehr missfallen, dass die Ausrichtung viel lieber auf den Kamm als auf das Tal geschieht. Wir versuchen ständig Konflikte, negative Erfahrungen, Trauer, Kummer ....... zu vermeiden oder zu verdrängen, wir wollen das nicht, schieben es weg. Doch so sehr wir uns darum bemühen, gelingt es so gut wie nie und nach einer Hochphase finden wir uns wieder gekränkt, beleidigt, traurig, verletzt im letzten Winkel des Kellers und versuchen, alles nicht allzu intensiv zu spüren.

Was wäre, wenn es uns möglich  würde, den Keller genauso zu lieben wie die Aussicht auf dem Giebel des Dachs. Wenn wir uns umarmen lassen vom Dunklen, uns ihm zuwenden, es spüren, um es dann gehen lassen zu können.

Wenn wir das nicht tun, dann benehmen wir uns so, als könnten wir den einen Teil der Welle einfach wegschneiden, ausradieren, löschen...... 








Freude und Trauer sind unsere zwei Ursprungsgefühle. Wir müssen die Trauer aushalten um Freude empfinden zu können. Tun wir das nicht, reduzieren wir den Schwingungsbauch der Trauer, reduzieren aber gleichzeitig  auch den Schwingungsbereich der Freude.


Lassen wir uns aber hineinfallen in unseren Konflikt, schwindet der innere Widerstand und er löst sich langsam auf




Während des Vortrages kamen mir plötzlich diese Bilder in den Sinn, die ich vergangenen August in Holland aufgenommen habe und ab sofort  waren die Worte von Dr. Mohr so klar.

Wenn wir im Lebensschiff sitzen, können wir den Wellen nicht entkommen, sondern ihre Bewegung in uns aufnehmen und mit ihnen tanzen. Je mehr wir uns der Trauer zuwenden können, desto größer wird auch unsere Freude



Montag, 23. Februar 2015



FRÜHLINGSGEFÜHL


Na also, es geht ja doch, auch bei uns!






Nachdem es gestern wieder richtig Winter, richtig weiß, richtig kalt war, kam zumindest heute morgen für ein paar Stunden die Sonne raus.

Das erste Foto macht noch sehr auf Winterstimmung, daher spreche ich auch gar nicht in der Mehrzahl von Frühlingsgefühlen.






Aber es ist anders als noch vor zwei Wochen. Die schneefreien Zonen werden mehr und das Licht verändert sich auch, wird intensiver, kantiger.






Und trotzdem ist der Februar noch ein ganzer Wintermonat, wir vergessen und verdrängen das nur allzu gerne, weil uns die Sehnsucht Richtung Frühling treibt.

Eine alte deutsche Bezeichnung für Februar ist "Hornung", weil der reife Rothirsch sein altes Geweih abwirft und beginnt, sein neues zu schieben.

Irgendwie passt es zu den Februargefühlen: die Zeit ist reif, das Alte abzuwerfen, sich zu reinigen, die bejahenden Energien einzuladen, das Leben neu zu entwickeln. Und trotzdem braucht es seine Zeit, bis sich alles harmonisch fügt.

So gesehen hat auch die Krankheitshochphase ihren Platz in dieser Zeit. Die Umtriebigkeit wird radikal gestoppt, um dem Körper den Schauplatz zu überlassen für sein Ausmisten, um dann gestärkt, irgendwie neu wieder zu starten.


Also seid alle geduldig mit Euch und den Prozessen





Donnerstag, 19. Februar 2015





BEVOR ICH ES VERGESSE


https://plus.google.com/+Lebensenergie-konferenzDe/posts


es lohnt sich, reinzuhören, soviel geballtes Wissen von Top-Experten und das gratis gibt es selten


Vielleicht hat jemand von Euch Lust/Zeit oder auch ein Thema, das ihn betrifft











EIN BISSCHEN WAS VON ZUHAUSE


unsere Küche - Treffpunkt einer Großfamilie. Zunächst dachte ich ganz zuversichtlich, dass sich die Familie schrittweise verkleinert, aber wenn die großen Kinder ihre Partner und die noch nicht so Große ihren Freundeskreis mit nach Hause bringt, dann ist plötzlich unsere nicht kleine Küche übervoll.




Es ist aber auch beruhigend, dass sie ihr Zuhause schätzen, sich wohlfühlen,
sich angenommen wissen und kommen dürfen, wann immer ihnen danach ist




Ausblick von der Küche aus - so spektakulär ist es natürlich nicht jeden Tag, aber einen Morgen mit solchen Stimmungen zu starten, ist schon wundervoll




Wohnzimmer noch in der Adventszeit






Unser Hühnerstall, den mein Mann in Eigenregie vor eineinhalb Jahren gebaut hat








So schön aufgeräumt, so klar und übersichtlich ist reines Wunschdenken meinerseits. Und meine Dekorierwut hält sich auch in Grenzen, aber jahreszeitenbedingt gibt es schon immer wieder 
Veränderungen.










Da scheint sie
 nun endlich mal - von morgens bis abens - und ich wurde von einem Virus lahmgelegt





aber ich befinde mich in bester Gesellschaft, so Viele hat es erwischt

Wenigstens habe ich einen traumhaften Ausblick von meiner Couch aus, da ist es doch eine Spur leichter erträglich





Ein so schönes sanftes Abendlicht gab es in der letzten Zeit nicht oft.


An alle, die sich auch mit Husten, Schnupfen, Kopfweh, Halsweh, Gliederweh...... herumplagen, eine gute Besserung






Montag, 16. Februar 2015




EIN BISSCHEN ZÄH


ist es im Moment schon, war heute mit meiner Kamera am "sametimesamespot"
was soll ich sagen, nichts Neues im Westen





immer noch das selbe Grau, aber beim zweiten Blick fällt mir auf, dass die Schneedecke sich lockert
ist doch schon mal was!!






Und was hilft besser gegen den  "Wintergreys" - von Blues können wir ja nicht sprechen, als zumindest mit Fotos auf Reisen zu gehen.




HOLLAND ZUM ZWEITEN







Nur wenige Kilometer nördlich von Amsterdam findet man ZAANSE SCHANS, ein denkmalgeschütztes Freilichtmuseum.

Der Besuch zeigt einen Einblick in das niederländische  Leben des 17. und 18. Jahrhunderts.







Windmühlen waren damals das beherrschende Element (über 600 standen auf einem relativ kleinen Raum) und waren so das erste Industriegebiet der Welt







Sie verrichteten eine Vielzahl industrieller Tätigkeiten von  Holzsägearbeiten über die Herstellung von Papier, Farbe, Senf bis zu Getreide-und Ölmühlen







Noch heute wird originalgetreu Holz gesägt und ich fragte mich beim Zusehen, welche Entwicklung alles genommen hat, wenn man die heutigen großen holzverarbeitenden Betriebe dazu vergleicht.

Es war so nett, dazustehen und zu sehen, wie das Holz Zentimeter für Zentimeter vorgeschoben und gesägt wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur ansatzweise in einem modernen Betrieb diese Gemütlichkeit herrscht






Es gibt eine typisch holländische Postkartenidylle, die uns an diesem Tag live geschenkt wurde.






Es mag wohl für uns heute alles sehr beschaulich wirken, aber die Härte des täglichen Lebens jenseits allen Komforts ist wohl nicht einmal ansatzweise für uns mehr vorstellbar






Und nachdem die Touristen auch befriedigt werden wollen, bedient Holland auf diesem kleinen Fleck alle Vorstellungen und Klischees.






Auf alle Fälle ein sehr schönes Ziel in Holland, selbst wenn man Scharen von Touristen, die aus vollen Bussen herausquellen und in Zaanse Schans einfallen, mit in Kauf nehmen muss.




Samstag, 14. Februar 2015






WOLKEN UND FARBE


Endlich mal zeigt sich am Himmel nicht nur Einerlei, sondern fast schon Vielerlei






Die Farbpalette ist vielleicht nicht berauschend bunt, aber vielerlei Blau- und Orangetöne ist ja auch schon mal was






Und ganz vielversprechend sind die Wolken, da zeichnet sich eine leichte Föhnstruktur ab,
das dann heißt: es wird wärmer und vielleicht schon ein bisschen frühlingshafter






Mal sehen - die letzten Wochen vor der aufkeimenden, sprießenden bunten, warmen, überschäumenden Frühlingsenergie sind immer die härtesten - finde ich.
Ich glaube, dass das bei allen Übergängen so ist. Das Alte soll nun endlich gehen und dem Neuen Platz machen.






Irgendwie sieht das fast wie ein davonreitender Drache aus, der den Winter mit sich nimmt und dem Frühling Platz macht


ALLEN EIN SCHÖNES, FRÜHLINGSSTIMMUNGMACHENDES WOCHENENDE



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Freitag, 13. Februar 2015






WINDWASSERFRAU



Also was soll ich machen, ich liebe einfach Wasser, Wolken, Wind in jeder Form, zu  jeder Zeit, in jeglicher Art von Stimmung

und selbst auf die Gefahr hin, dass meine Einträge langweilig werden, gibt es eine Impression, die ich vor zehn Tagen festgehalten habe und mit Euch teilen möchte





Es war deshalb so bemerkenswert, weil rund um diese Tage so komische Gefühle da waren, viele gute Freunde von tiefen Abstürzen und massiven Krisen berichteten, so, als ob alles Alte, schon Durchgelittene, Durchgekämpfte, nochmals an die Oberfläche gespült wird. Entweder um es nochmals zu durchleuchten oder endgültig zu verabschieden






Und am Höhepunkt oder besser gesagt am Tiefpunkt dieser intensiven Zeit schickt der Himmel dieses Bild, so als ob er sagen möchte: "haltet alle durch da draußen, das Licht bahnt sich den Weg und drängt langsam und stetig das Dunkle zurück




Ich bin so dankbar für diese Botschaften, sie sind so klar, so eindeutig......









Blaue Stunde in grau


Selbst wenn es mich langsam nervt, das immer gleiche Farbmuster, war ich so ein bisschen zum Trotz am See, um nochmals in diese Leere einzutauchen.





Wenn nicht allzu viel Ablenkung für das Auge da ist, wird die Wahrnehmung plötzlich schärfer und Details rücken in den Vordergrund, die sonst irgendwie nicht sichtbar sind.





 An diesem Platz gibt es einen Baum, der unendlich viele Geschichten zu erzählen vermag, weil er sich anfühlt, als ob er aus der Unendlichkeit gewachsen ist.








Irgendwie beruhigt er mit seinen Furchen, den eingewachsenen Steinen, den verzweigten Wurzeln,
den vielen Gesichtern, den Narben und den leeren Löchern. Er beruhigt, weil er immer noch steht, allem zum Trotz und eine Schönheit und Vielschichtigkeit in sich trägt, die in einem jungen Baum nur schwer zu finden ist





Es ist so wundervoll still, es ist eine vorbereitende Ruhe, die in ihrer Tiefe schon die ganze sprudelnde Energie des Frühlings spüren lässt.








Und es ist so gut, wenn die Grenzen zwischen Himmel und Wasser verschwimmen, da kommt das Gefühl des Grenzenlosen an die Oberfläche. Und im nicht sichtbaren Horizont kann man die unendlichen Möglichkeiten schon erahnen.






Keine Viertelstunde vom See entfernt über dem Nebelmeer wird die Sicht klar und frei