Donnerstag, 8. Januar 2015



NACHDENKZEIT



Beim Schreiben dieses Wortes kamen wir ein wenig Zweifel, ob es denn das auch aussagt, was ich ausdrücken will: "Zeit nach dem Denken". Wo wir doch mit allen Gedanken schon ins 2015 jagen. und es mehr einem Vordenken gleicht: Vorsätze, Pläne, Ziele liegen auf dem Präsentierteller, wollen gehalten, umgesetzt, getan werden.






Und trotzdem hängen noch ein paar verstreute Weihnachtsträume in den Zweigen des Christbaums und die Kugeln wollen ihren Glanz nicht  ganz verlieren.

Das mag auch gut sein, dass sie uns noch ein wenig bremsen, um nicht zu ungestüm wieder in den Alltag einzutauchen, wo gerade die ersten Tages des neuen Jahres uns ein wenig Unberührtheit schenken, ein wenig des Innehaltens, des 

N A C H -  D E N K E N S





Nach dem Denken dürfen wir in unsere Gefühle sinken, in das, was unser Herz uns flüstert und unser Bauch uns schon lange sagen will.

In das, was uns im Innersten berührt, was uns zum Singen bringt, was uns still werden und unsere Augen leuchten lässt.

Weichzeichner Winterlicht mag vielleicht auch ein wenig unsere rauen Seiten und unsere Widerstände besänftigen und uns dankbar werden lassen für alles, was war, ist und sein wird.



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